blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast Folge #62

Shownotes

Folge 62 unseres blauschwarzberlin Literaturpodcasts beginnen wir mit Übersetzungen eines jüdischen Kommunisten von Gedichten Schwarzer Dichter:innen – ein fehlendes Glied in der Kette! Dana von Suffrins Erzählerin schraubt ihre Sätze tief in die Geschichte ihrer Familie, bis man es knacken hört. Ist das ein Lachen? Oder warum weinst du? Den Namen Lisa Mensing merken wir uns ab jetzt, weil sie sich mit ihrer rohen, poetischen Übersetzung von Caro Van Thynes Debütroman tief in die Möglichkeit des Trosts geschrieben hat. Den findet man bei Didier Eribon kaum, stattdessen Wut auf ein System, das die Ältesten in unserer Gesellschaft gefühlskalt im Vorzimmer der Hölle parkt. Das kann keiner wollen. Aber bitte unbedingt lesen! Genau wie die Geschichte von der zarten Pflanze körperlichen Begehrens, die langsam wächst und stärker wird, auch dort, wo sie viel zu wenig Licht bekommt. Am Ende träumen wir noch von einem Sommer auf der Fahrradinsel und verabschieden uns dann wieder etwas klüger, offener und wacher. Dankbar für euer Zuhören und für die guten Lektüren.

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