blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast Folge #83 April 2026

Shownotes

Folge 83 ist nun als Podcast online! Was erwartet euch diesmal? Als Tove-Ditlevsen-Ultra hat Maria natürlich sehr Ursel Allensteins Übersetzung ihrer Gedichte herbeigesehnt. Und fühlt sich direkt poetisiert von diesem äußerst gelungenen Wagnis. Christine Koschmieder renoviert nicht nur ein Haus für sich, sondern auch einen Gedankenraum für uns. An ihrem Tisch wollen wir mehr über Geld, Besitz und das Bauhaus hören. Und danach gehen wir direkt Siri Hustvedt besuchen, um mit ihr durch eine große Trauer und eine lange, literaturdurchdrungene Lebensliebe zu wandeln. Alisha Gamischs Debütroman ist sicher nichts für schwache Nerven, denn sie erzählt darin, was es heißt in der Sowjetunion der 60er Jahre nicht schwanger werden zu wollen. Ein Wunsch, der bis in die Gegenwart hinein Sprachlosigkeit und Schmerz erzeugt. Im Gegensatz dazu will die Hauptfigur in Anti-Müller unbedingt ein Kind und sieht ihre Zeit langsam schwinden. Genau wie ihren völlig rückgratlosen (Ex-)Freund. Zum Schluss wird es literarisch solidarisch bei uns und einer Anthologie, die in diesen Bücherfrühling passt wie ein überfälliger Rücktritt. Darüber dürfen wir nicht schweigen! Am besten mit den klugen Gedanken zum Reden von Regina Denk. Hört, lest, erhebt eure Stimme!

Eure Maria und euer Ludwig von blauschwarzberlin.

Eine Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin.

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